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Sterbebegleitung…

Sterben ist eines der unangenehmen Themen – eines für später, wenn man alt ist. Ein Thema, das weit weg ist, von der Öffentlichkeit abgeschirmt und dennoch alltäglich. Wir drücken uns gern darum, jedenfalls solange es nicht in unser Leben rückt oder um unser Leben geht. Vielleicht ist gerade jetzt der Zeitpunkt, sich damit zu beschäftigen.

Die Art zu „Gehen“, ist sehr individuell. Wenn man gesunde Menschen fragt, wie sie denn sterben möchten hört man oft, dass sie einfach abends ins Bett gehen wollen, um morgens nicht mehr aufzuwachen – manchmal erfüllt sich dieser Wunsch und der Tod kommt plötzlich, unerwartet und schnell, im besten Fall nach einem erfüllten glücklichen Leben voller Gesundheit und schöner Momente. Doch leider ist dies nur selten der Fall. Die wenigsten können ohne Bedauern und Schmerzen gehen.

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Sterben ist eines der unangenehmen Themen – eines für später, wenn man alt ist. Ein Thema, das weit weg ist, von der Öffentlichkeit abgeschirmt und dennoch alltäglich. Wir drücken uns gern darum, jedenfalls solange es nicht in unser Leben rückt oder um unser Leben geht. Vielleicht ist gerade jetzt der Zeitpunkt, sich damit zu beschäftigen.

Die Art zu „Gehen“, ist sehr individuell. Wenn man gesunde Menschen fragt, wie sie denn sterben möchten hört man oft, dass sie einfach abends ins Bett gehen wollen, um morgens nicht mehr aufzuwachen – manchmal erfüllt sich dieser Wunsch und der Tod kommt plötzlich, unerwartet und schnell, im besten Fall nach einem erfüllten glücklichen Leben voller Gesundheit und schöner Momente. Doch leider ist dies nur selten der Fall. Die wenigsten können ohne Bedauern und Schmerzen gehen.

Es ist nicht der Schock über die eigene Sterblichkeit, sondern die Furcht um den Verlust, das Unausweichliche, das Undenkbare. Ich gehe ich mit Ihnen durch die letzte Lebensphase – die Zeit des Abschiedes und der Bilanzen. Vielleicht biete ich auch bloß etwas Ablenkung zwischen Fernsehen und Abendessen oder helfe, kleine Wünsche zu erfüllen. Die gleiche Frequenz suchen und eintauchen in Ihre Welt – kommen, zuhören, wertschätzen, das biete ich an, wie auch Beistand auf schweren Wegen außer- oder innerhalb der Familie.

Was für Sie als Sterbende /r wichtig ist:

• die Wahrheit erfahren über DAS, was kommt
ALLES gesagt haben, damit Sie besser loslassen können
• nicht ALLEIN sein auf dem letzten Weg
• die Möglichkeit bekommen, sich zu VERABSCHIEDEN
• Raum haben, über Vergangenes zu REDEN
• zu WISSEN, dass Sie nicht vergessen werden
SICHER sein, dass es ohne Sie weitergeht
• alles geregelt zu haben, was GEREGELT werden muss
VERSÖHNUNG mit sich selbst, den Menschen in Ihrem Leben und
• alles für den Nachlass geregelt haben, damit keine SPANNUNGEN entstehen
• und vieles mehr

Früher…

Man kennt es aus alten Filmen, ein Mensch spürt, dass er dem Tod nahe ist, Familie und Freunde versammeln sich ums Sterbebett, um sich zu verabschieden oder Dinge zu klären, denn niemand möchte diese Welt mit offenen Rechnungen verlassen. Die Familie hat Zeit, wechselt sich ab, kümmert sich, integriert – genau wie die Geburt – auch das Sterben in den Familienalltag, ja sogar die Kinder dürfen an diesem besonderen Teil des LEBENS teilhaben, ganz selbstverständlich.

Sterben in heimischer Umgebung wird immer seltener, denn in modernen Zeiten hat kaum einer Zeit, sich innerhalb der Familie um kranke und ältere Angehörige zu kümmern. Und dennoch findet man sie ab und an – die Familien, die sich um ihre Lieben kümmern, pflegende Partner/innen oder Kinder.

Heute…

Viele Menschen nennen das Pflegeheim ihr Zuhause und sterben auch dort. Die Familie ist weit weg, hat kaum Zeit, wenn es denn überhaupt Familie gibt. Man hat sich vorher nie Gedanken darüber gemacht, wie es wird – gestern nicht ans Heute gedacht. Man ist allein, überlässt sich fremden Menschen. Wie gut oder wie schlecht ist nicht nur eine Frage des Preises, denn niemand möchte ins Heim und dennoch sind Plätze Mangelware. Selbst wenn sich Pflege- und Betreuungskräfte liebevoll kümmern, kommen sie oft an ihre zeitlichen Grenzen und die Bewohner sind viel allein in einem Alltag nach Zeitplan – Tag für Tag.

Biografiearbeit, nie war mehr Anfang als heute...

Biografiearbeit ist reine Erinnerungsarbeit. Das kann im hohen Alter oder krankheitsbedingt etwas kniffelig werden. Dennoch ist es für Hinterbliebene eine wunderbare Art, innerlich Kontakt mit einer Person aufzunehmen, die gegangen ist. Sie können so vielleicht Dinge über den geliebten Menschen erfahren, die Ihnen vorher nicht bekannt waren – Wünsche, Träume, Gedanken über das Leben.Gern helfe ich beim Schreiben Ihrer persönlichen Geschichte. Ihre Aufgabe ist, zu erzählen, alles andere übernehme ich… Kreativ male ich ihre Geschichte buchstäblich auf’s Papier, all die erlebten Momente des Lebens, wunderbare, aber auch traurige Augenblicke. Sofern Sie möchten, kann dies auch grafisch hinterlegt oder mit Fotos bebildert werden.

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Biografiearbeit ist reine Erinnerungsarbeit. Das kann im hohen Alter oder krankheitsbedingt etwas kniffelig werden. Dennoch ist es für Hinterbliebene eine wunderbare Art, innerlich Kontakt mit einer Person aufzunehmen, die gegangen ist. Sie können so vielleicht Dinge über den geliebten Menschen erfahren, die Ihnen vorher nicht bekannt waren – Wünsche, Träume, Gedanken über das Leben.

Gern helfe ich beim Schreiben Ihrer persönlichen Geschichte. Ihre Aufgabe ist, zu erzählen, alles andere übernehme ich… Kreativ male ich ihre Geschichte buchstäblich auf’s Papier, all die erlebten Momente des Lebens, wunderbare, aber auch traurige Augenblicke. Sofern Sie möchten, kann dies auch grafisch hinterlegt oder mit Fotos bebildert werden.

So ermöglichen Sie es sich selbst, auf wunderbare Weise noch einmal eine Bilanz aus Ihrem Leben zu ziehen, vielleicht sogar während des Erzählens Themen zu entdecken, die Sie noch bearbeiten oder lösen möchten. Wenn Sie wünschen, kann dies auch unter einer leichten Trance oder unter dem Mantel einer Fantasiereise geschehen, die Ihnen helfen kann, Ihre Geschichte lebhafter zu erfahren.

Zuerst fülle ich mit Ihrer Hilfe den Biografiebogen mit Leben und richte mein weiteres Vorgehen ganz nach den Ihnen wichtigen Themen. Die Gestaltung des Textes dürfen Sie mir überlassen, ich richte mich dabei aber ganz nach Ihrem Geschmack. So kann Ihr Leben humorvoll, als spannender Krimi oder aber auch völlig sachlich oder als Nachschlagewerk gestaltet werden. Auch Briefe an Ihnen wichtige Menschen sind möglich. Wichtig ist, dass es Ihr Lebenswerk wird und Sie sich darin wiedererkennen.

Sie können sich selbst in ermahnender Weise aus Sicht Ihrer Eltern beschreiben oder erzählend, analysierend aus Sicht eines unsichtbaren Beobachters, dialogisch, märchenhaft oder in Reimen. Werden Sie zu Ihrem eigenen Helden. Einfach genauso, wie es für Sie richtig und passend erscheint.

Trauerbegleitung / -coaching...

Jede Träne, die nicht geweint wird, stellt sich hinten wieder an…

Jeder von uns durchlebt zu einem unbestimmten Zeitpunkt seines Lebens einen Trauerprozess. Trauer als normale Reaktion auf den Verlust einer nahestehenden Person fällt in Ausmaß und Reaktion sehr individuell aus. Doch auch, wenn jeder Verlust einen tiefen Lebenseinschnitt bedeutet ist es doch so, dass die Trauerreaktion bei den meisten Betroffenen nach einer gewissen Zeit nachlässt. Gefühle fragen nicht nach dem Wann, Wie und Warum, sie wollen gehört und gefühlt werden, auch wenn der Alltag wieder lauter wird. Sie fühlen genauso, wie es für Sie richtig ist.

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Jede Träne, die nicht geweint wird, stellt sich hinten wieder an…

Jeder von uns durchlebt zu einem unbestimmten Zeitpunkt seines Lebens einen Trauerprozess. Trauer als normale Reaktion auf den Verlust einer nahestehenden Person fällt in Ausmaß und Reaktion sehr individuell aus. Doch auch, wenn jeder Verlust einen tiefen Lebenseinschnitt bedeutet ist es doch so, dass die Trauerreaktion bei den meisten Betroffenen nach einer gewissen Zeit nachlässt. Gefühle fragen nicht nach dem Wann, Wie und Warum, sie wollen gehört und gefühlt werden, auch wenn der Alltag wieder lauter wird. Sie fühlen genauso, wie es für Sie richtig ist.

Ich durfte lernen, dass die Welt wieder ein wenig bunter werden kann, wenn jemand da ist, der zuhört, aushält und zur Seite steht, wenn andere das nicht können oder Sie als Betroffene/r einen neutralen Ort benötigen, um sich mitzuteilen. Den meisten Menschen fällt genau das sehr schwer, weil sie denken, stark sein und weitermachen zu müssen wie bisher, dass niemand für sie da ist oder niemand mehr ihr „Gejammer“ hören möchte. Aber wir jammern nicht, und heulen tun wir auch nicht – wir weinen, denn das ist etwas absolut Menschliches.

Das Erleben während des Trauerprozesses ist abhängig von allem, was unsere Lebenserfahrung ausmacht. Nicht nur die Erziehung, sondern auch der Umgang mit dem Tod im vertrauten Umfeld hat uns geprägt. So kann es sein, dass man nach außen völlig normal wirkt, aber innerlich fast zerbricht. Wiederum zeigen andere Menschen eine sehr starke emotionale Reaktion, so dass ein normaler Alltag nur noch schwer möglich erscheint. Die eigene Reaktion auf einen schweren Verlust ist nicht vorhersehbar. Es gibt nicht DEN Trauerprozess schlecht hin, den einzigen Weg, der für alle der gleiche ist, die abgesteckten Phasen, die man durchleben muss und dann ist alles gut. Machen Sie sich keine Sorgen, Trauer ist eine völlig normale Reaktion.

Wenn Sie das Gefühl haben, Körper und Geist befinden sich in einem Ausnahmezustand, dann liegen Sie richtig. Das was Sie fühlen, ist der Prozess, den Körper und Seele brauchen, um den Verlust eines geliebten Menschen zu verarbeiten. Es ist wichtig, dass Sie sich diesem Prozess nicht verweigern, denn Ihr Körper wird immer einen Weg finden, sich auch später auszudrücken. Als Trauerbegleiterin kann ich aushalten, zuhören, begleiten und versuchen, zu lindern, aber nicht verstehen, denn es ist Ihre Trauer, in der Sprache Ihres Körpers und Ihrer Seele.

Was Sie erwartet:

Ich sehe den Trauerprozess als einen dynamischen Selbstumorganisationsprozess, der viele Seiten im Buch des Lebens neu schreibt und eingreifende Veränderungen mit sich bringt. Wir passen uns nicht nur an, wir schaffen uns ein ganz neues Leben. Trauerarbeit ist kreative Beziehungsarbeit. Die Beziehung zu Ihrem geliebten Menschen muss einbezogen und umgestaltet werden. Die Wahrnehmung der Abwesenheit Ihres geliebten Menschen provoziert das Entstehen von Trauer und drückt sich in vielen Gefühlen aus. Diese können sein Vermissen, Hilflosigkeit, aber auch Erleichterung und Wut uvm. Trauer ist vielschichtig und unvorhersehbar.

Ich möchte Ihnen helfen:

• die Geschichte des Verlustes zu erzählen, zu erleben und zu verstehen
• Ausgeliefertsein in bewusstes Handeln zu verwandeln
• Strategien zu entwickeln, starke Gefühle zu steuern
• sich selbst zu erlauben, die tiefe Liebe, die sich im Gefühl von Trauer ausdrückt, zu erhalten
• einen inneren Ort zu finden, um mit Ihrem lieben Menschen in Kontakt zu bleiben
• die Verbindung zu erhalten und Ihren lieben Menschen als inneren Ratgeber zu bewahren
• Ihr Welt- und Selbstbild neu zu konstruieren
• das Leben neu zu erfinden
• Erinnerungen als nicht belastend zu empfinden und als Ressource zu sehen
• Veränderung bewusst wahr- und anzunehmen
• Trauer als Zeichen tiefster Verbundenheit und Liebe als Ressource zu verstehen und zu nutzen
• gute Gefühle bewusst zugänglich zu machen

Begleiten – Reflektieren – Gestalten – kein Gefühl ist für immer da

Trauer ist das emotionale Negativ einer Beziehung, die nicht nur gestört, sondern beendet wurde. Negative Gefühle signalisieren uns, dass etwas repariert oder wieder in Ordnung gebracht werden soll. Durch den tatsächlichen Verlust ist diese Beziehung leider irreparabel, also muss unser Körper einen anderen Weg finden, mit dem Verlust umzugehen. Dies geschieht über längere Zeit – es ist wichtig zu verstehen, dass Trauer einen Heilungsprozess darstellt.

Die nicht aushaltbare Realität kann sich ausdrücken in: z. B.:

• Betäubung (weder Freude noch Schmerz fühlen)
• Derealisation (der Verlust wird als nicht real empfunden)
• Erinnerungslücken (Vergessen oder Erinnern einzelner Zusammenhänge, Momente des Unglücks)
• Abspaltung (innerlicher Ausnahmezustand, nach außen funktionieren und normal erscheinen)
• Zeitlosigkeit (Stillstand oder falsche Wahrnehmung der Zeit)
• Gedankendrängen, -kreisen (Kontrolle über Gedankengänge verlieren)
• Verkennung (Präsenzgefühl, z. B. durch gewohnte Geräusche, ähnliche Personen oder Gerüche)

Vielleicht erwarten Sie in näherer Zukunft einen Verlust. Gemeinsam können wir schauen, was gerade zu tun ist, was wichtig ist, wie es weitergehen kann, denn auch ein erwarteter Verlust ist in dem Moment, wo er real wird, schockierend und schmerzhaft. Wir können frühzeitig überlegen, wie Ihre Welt nicht ganz so farblos wird, wie Sie es im Moment vielleicht erwarten.

Helfende Pfoten

Wenn ich mit Kindern arbeite, kann Sam, der tierische Begleiter zur Verfügung stehen, er ist der ideale Freund, um mit Kindern ins Gespräch zu kommen.

Trauerworkshop…

Trauer ist eine Herausforderung für die Seele, die Reaktion auf einen schweren Verlust, ein komplexer individueller Verarbeitungsprozess. Das Gefühl der Trauer kann auch andere Ursachen haben, als den Tod eines geliebten Menschen.

Es gibt verschiedenen Workshops, die ich bei ausreichender Nachfrage zum Thema Trauer anbiete, in denen wir als Gruppe Methoden erlernen und Strategien entwickeln, einzelne Prozesse zu unterstützen. Aufgrund des aktiven Austauschs ist die Arbeit in der Gruppe sehr wertvoll.

Diese Arbeit setzt eine aktive Mitarbeit und das Öffnen anderen Teilnehmern/innen gegenüber voraus.

Aktuelle Workshops finden Sie unter Aktuelle Angebote.